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Konzertreise Australien Reisebericht
20. Juli 2007 (Bilderseite) Die Abfahrt in Wels wäre um 04:00 Uhr geplant gewesen, wenn da nicht zwei Mädels ihre Uniformtücher vergessen hätten. So mussten diese erst wieder aus dem Vereinshaus geholt werden, dass wir dann endlich um 04:15 Uhr zum Fahren kamen. Nach einem Jausenzwischenstopp Höhe St. Pölten kamen wir schließlich um 07:00 Uhr am Flughafen Schwechat an. Mit dem Instrumentenausladen begann die Arbeit und die Diskussion (700 kg Übergewicht). Danach konnten wir einchecken. Mit China Air hoben wir um 09:35 Uhr von Wien ab. Über Bulgarien zum schwarzen Meer – 12:30 Uhr Mittagessen on Board (Fisch und Huhn) – nach Abu Dhabi, unsere Zwischenlandung. Im Landeanflug Sicht auf die im Meer aufgeschüttete Palme. Um 16:45 Uhr (13h MEZ) landeten wir bei Dunst und 34ºC. Nach einem Aufenthalt von 1 Std. im Transitraum (sehr beeindruckende Architektur) ging dann der Flug nach Taipei weiter. Bei New Delhi konnten wir vom Flugzeug aus ein starkes Gewitter beobachten. Starke Turbulenzen über Pakistan ließen uns an Schlaf kaum denken (mit einigen Ausnahmen).
21. Juli 2007 (Bilderseite) Der Sonnenaufgang – 05:27 Uhr über Hongkong – in einer Höhe von 11.281 m und einer Temperatur von -48ºC, war schön anzusehen. Das Frühstück mit warmen Wurstweckerl war nicht jedermanns Sache. Unsere Piloten landeten die Maschine so sanft in Taipei, dass wir fast nicht bemerkten, schon gelandet zu sein. Im menschenleeren Flughafen suchten wir nach einer Kontaktperson. Endlich gefunden erklärte diese uns wir müssten ein Visum ausfüllen. Danach konnten wir durch die Zollkontrolle zu unserer Stadtbesichtigung (ein chinesischer Tempel und ein Museum chinesischer Kunst). Beim Rundgang vermissten wir Kürner Gerald. Gefunden haben wir ihn schließlich in einem Schuh-Straßenladen beim Kaufen schwarzer Schuhe (die er zu Hause vergessen hatte) zur Uniform. Erwähnenswert scheint dass sehr viele Mopeds fahren – mit und ohne Helm – Mütter mit Kindern vorne drauf – viele mit Mundschutz und vermummte Straßenverkäufer. Einige fuhren mit dem Linienbus ins Zentrum von Taipeh um den Tower zu besichtigen. Er ist das höchste Gebäude mit 508m. Andere zogen es vor im klimatisierten Flughafengebäude (Außentemperatur 42 Grad C) herumzuhängen und z.B. auf einer Steinbank (Kapellmeister mit Sohn) zu schlafen. Um 19:00 Uhr erneutes Einchecken und um 21:45 Uhr Abflug nach Australien. Die Entfernung von 7082 km liegen vor uns. Noch schnell das Lichtermeer von Taipeh betrachtet ging's entlang der Küste von Taiwan Richtung Philippinen übers offene Meer. Mit einer Geschwindigkeit von 907 km/h sind wir Richtung Australien unterwegs. Über Indonesien durchflogen wir ein Gewitter, wo unsere Maschine kräftig durchgerüttelt wurde.
22. Juli 2007 (Bilderseite) 2000 km vor dem Ziel wurde uns das Frühstück serviert. Nach Erreichen des Australischen Festlandes wird uns die Weite dieses Landes bewusst. Ortschaften sind auf hunderte Kilometer verteilt. Um 08:30 Uhr (00:30 MEZ) landeten wir nach 48 Std. (einige) ohne Schlaf in Brisbane. Ist unser Gepäck auch wirklich alles unversehrt angekommen? Die nächste Überraschung stand uns bevor. Gepäck und Instrumente waren da, nur unsere zwei großen Kisten fehlten. Nach beinahe endlosen Recherchen und einer verstrichenen Zeit von zwei Stunden wurde uns mitgeteilt, dass sie nicht ausgeladen werden dürfen weil sie zu schwer sind. In Australien darf das Flughafenpersonal nur 30 kg pro Person heben. Unsere Reiseleiterin Veronika Feldmann wartete in dieser Zeit geduldig auf uns. Instrumente wieder verladen – in einen Transporter – in den Reisebus einsteigen und ab ins Hotel (Comfort Inn Robertson Gardens), das wir nach einer ¾ Std. erreichten. Schlüsselausgabe beim Aussteigen und ab ins Zimmer. Koffer auspacken, duschen, ausstrecken und um 18:00 Uhr Abendessen. Ein Buffet war für uns gerichtet. Für einige ging’s in die Stadt. 23. Juli 2007 (Bilderseite) Um 9:00 Uhr ging’s mit dem Bus zum nächstgelegenen Supermarkt wo wir uns mit Getränken versorgen konnten. Auf der Weiterfahrt erklärte uns die Reiseleitung, dass im Wappen von Australien nur Tiere, die vorwärts gehen abgebildet sind. Es sind dies, der Emu und das Känguruh. Das bedeutet, dass es in Australien nur nach vor geht und nicht zurück. Sehenswert die Weihnachtssterne, die hier bis zu 2m großen Sträuchern wachsen. Für Imker interessant, dass im Jahr dreimal Honig geschleudert wird und dass die Bienen nicht gefüttert werden müssen. 1824 wurde Brisbane als Sträflings-Kollonie gegründet. Die einzigen Hochhäuser wurden erst in den letzten 30 Jahren errichtet. 1988 war die Weltausstellung in Brisbane, die ein Riesenerfolg war und zum wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen hat. Derzeit wohnen 1,6 Mio. Einwohner hier. Die Religion ist frei, Katholiken und Protestanten sind zu gleichen Teilen angesiedelt. Weiters gibt es auch noch viele Buddhisten und Juden. Der vorhandene riesige Staudamm, der ein Volumen – 3 mal die Größe des Hafens beinhaltet - wird von verschiedenen Flüssen gespeist und war vor 3 Jahren noch zu 70% gefüllt, heute sind es nur mehr 20%. Der Brisbane River, der durch die Stadt fließt entspringt in 250 km Entfernung. Die ursprünglichen Holzhäuser sind auf Stelzen gebaut. Der durchstreichende Wind bietet eine natürliche Klimaanlage. Gleichzeitig war man damit vor Termitenbefall geschützt. Termiten könnten so ein Haus innerhalb eines Jahres komplett auszuhöhlen. Nach der Mittagspause ging’s zu der für 14:00 Uhr anberaumten Probe in einer wunderschönen Backsteinhalle. Nur leider war das die falsche Adresse! Alles wieder einpacken und Abfahrt zur Fußgängerzone. Hier erwartete uns ein Top ausgestattete und durchorganisierte Bühne. Gespielt wurden Melodien von Mozart, Strauss und LehaÌr. Eine nahezu unüberschaubare Menge von Zuhörern jubelte den Musikern zu. Bei der heimlichen Australischen Nationalhymne, „Waltzing Matilda“ sangen die „Aussis“ mit und anschließend gab es fulminanten Applaus. Die vielen Urlaubsgäste, vor allem die große Menge an Asiaten und einige Österreicher flippten bei der Zugabe, bei ihrem „Donauwalzer und Radetzkymarsch“ aus. Anschließend erfolgte die Rückfahrt zum Hotel. 24. Juli 2007 (Bilderseite) Auf der Fahrt zum Hafen von Brisbane kamen wir bei einer großen Einfamilienhaussiedlung vorbei. Die Größe der Grundstücke bewegt zwischen 3.000 und 6.000 m2 Grund. In 4 bis 5 Monaten ist so ein Holzhaus auf einer betonierten Grundplatte errichtet. Die Häuser sind grundsätzlich ohne Heizung ausgestattet. Die Dächer sind Großteils aus Sicherheitsgründen wegen der vielen Stürme als Blechdach ausgeführt. Am Hafen angekommen bestiegen wir die zwei wartenden Boote. Ein Segelboot und ein Katamaran, wobei das Segelboot eine Berühmtheit ist. Es hat den Namen „SOLO“ von ihm wurden nur zwei Stück gebaut und damit wurde drei Mal die Welt umsegelt und zwei Mal zum Südpol gesegelt. Die Fahrt dauerte zwei Stunden die uns an Inseln vorbeiführte die allesamt vor tausenden Jahren aus Sand entstanden sind. Delphine begleiteten uns ein Stück, sogar neben dem Boot. Im seichten Gewässer einer Bucht warfen wir Anker. Ein Teil von uns wurde mit dem Beiboot auf die Insel übergesetzt, die dann erforscht wurde. Mangrovenbäume, Asparagus und Palmen wachsen dort, auch jede Menge Muscheln sind dort vorhanden. Am Sandstrand beobachteten wir auch Krabben die aus ihren Sandlöcher kamen und bei Bewegung auch gleich wieder verschwanden. Der am Boot bleibende Teil der Gruppe vergnügte sich mit Wassersport. Leider verletzte sich Rosi beim Hineinspringen und musste mit dem Beiboot ins Krankenhaus gebracht werden wo sie von sehr netten und zuvorkommenden Ärzten bestens versorgt wurde. Um 16:00 Uhr hissten wir wieder die Segel und fuhren zurück zum Hafen. Als zweites Schiff fuhr der Katamaran herein. Die Mannschaft unter dem Kommando von Gerald Kürner stand in Haltung salutierend links und rechts am Oberdeck bis zum Anlegen. Erfreulich, dass Rosi uns am Hafen schon erwartete und es ihr sichtlich wieder besser ging. Es war ein schöner erlebnisreicher Tag, mit dem Bus ging es wieder zurück zum Hotel. 25. Juli 2007 (Bilderseite) Heute hat uns der Bus eine Stunde versetzt. Wir fuhren statt um 9:00 Uhr erst um 10:10 Uhr ab. Besichtigung des Australia Zoo des Gründers Steve Irwin, der durch einen Rochenstachel ums Leben kam, dessen Lebenswerk aber von seiner Frau weitergeführt wird. Auf der Fahrt dorthin kamen wir an den Glasshouse Mountains – 10 beeindruckend geformte bewaldete Vulkangipfel, die sich plötzlich aus der Ebene emporheben – an Ananas- , Zitronen-, Erdbeeren- und Kiwifeldern vorbei, die in der fruchtbaren Vulkanerde wachsen. Um 12:00 Uhr waren wir dann beim Zoo, der zum Großteil als „Streichelzoo“ angelegt ist. So können dort Koalas, Känguruhs, Riesenschlangen und Krokodile gestreichelt werden. Eine 1 Std. dauernde Vorführung von Papageien, Vögel, Schlangen und Krokodil wurde von uns besucht. 16:30 Uhr Abfahrt vom Zoo entlang der in der Abendsonne gelegenen Glasshouse Mountains es hat 17º C um 17:30 Uhr und es ist fast finster. 26. Juli 2007 (Bilderseite) Zimmer räumen, alles in Bus und Laster verstauen und ab geht’s zur „Gold Coast“ auf dem Pazifik Highway. 80 km Fahrt haben wir heute „zum Eingewöhnen“ vor uns. In der Landschaft können wir Schachtelhalme – hier zu Bäumen gewachsen – bei uns Unkraut im Garten, sehen. Die „Gold Coast“ war früher Sumpfgebiet und erstreckt sich über eine Länge von 300 km. 1920 wurde das erste Hotel in „Surfers Paradise“ errichtet. Viele Jachten legen hier an, Weltumsegler machen hier Halt, Hausboote liegen vor Anker. Schwimmen ist nur zwischen den gelben und roten Markierungsfahnen (ohne Gefahr) erlaubt, weil dieser Bereich von freiwilligen Lebensrettern (die es seit 1906 gibt) überwacht wird. Um 14:30 Uhr war eine Probe angesagt die zwei Stunden dauerte. In Surfers Paradise entdeckten wir ein Hardrockcafe dessen Shop von einigen Musikern besucht wurde. 27. Juli 2007 (Bilderseite) Am Programm des heutigen Tages steht die Besichtigung von "Sea World". Delphinshow, Wasserskishow, Fahrt mit der Monorail oder mit der Seilschwebebahn über das Gelände, Riesenrad mit schöner Aussicht auf das Gelände und die Skyline von Surfers Paradise, viel Spaß bei den Hindernisbootsfahrten. 17:00 Uhr Abfahrt von "Sea World" zur City zum beinahe gemeinsamen Abendessen das einem Österreicher gehört. Beim Rückweg zum Hotel kommen wir durch ein Viertel wo die reichen Scheichs ihren Sommer verbringen, weil es bei ihnen zu Hause zu heiß ist. An diesem Tag ist noch ein Musiker – Wolfgang Burgstaller - zu uns gestoßen. 28. Juli 2007 (Bilderseite) Für einen Teil von uns war um 8:00 Uhr Abfahrt in den Urwald. Bei der 20minütigen Wanderung in den Dschungel sehen wir riesige Bäume, Farne und Würgefeigen. Diese Würgefeigen einen Baum umschlingen und in 200 Jahren zum Absterben bringen und dann als eigener Baum weiterleben. Auf den 2100m hohen erloschenen Vulkan trifft der erste Sonnenstrahl der aufgehenden Sonne Australiens. Die fruchtbare Vulkanerde lässt hier alles gut gedeihen. Bei der Rückfahrt kamen wir an Kiwiplantagen, Orangen und Mangobäumen vorbei. Die Kiwis müssen abgedeckt sein, weil sie sonst von den Flughunden abgefressen werden. Der andere Teil entspannte beim Baden im Meer (19º C) am traumhaften Strand von Surfers Paradise. 29. Juli 2007 (Bilderseite) Um 9:00 Abfahrt zum 320 km entfernten Coffs Harbour. Wir fahren die Küste entlang und kommen von Queensland in den nächsten Bundesstaat New South Wales. Früher wurde hier Viehzucht betrieben, heute werden Bodenschätze gewonnen z.B. Opale die großteils an China verkauft werden. Viele Aussteiger leben hier im Busch (Problem mit Drogen und Sekten). Großflächiger Anbau von Zuckerrohr, das jetzt geerntet wird. Im Clerenz-River werden Garnelen gezüchtet. 1930 wurden die ersten Bananen gepflanzt, die durch die günstige Lichteinstrahlung (in Australien die Nord-Hänge) sehr gut gedeihen. An den Hängen werden hier Bananen gepflanzt wie bei uns der Wein. Die Frucht wird durch einen Kunststoffsack gegen Kälte und Ungeziefer geschützt. In Coffs Harbour besichtigen wir den Hafen und wandern zu einem Hügel wo man den in der Abendsonne liegenden Hafen überblicken kann. Um 20:00 Uhr kommen wir schließlich im Hotel (Country Comfort) an. 30. Juli 2007 (Bilderseite) Kälter als an den Vortagen begrüßt uns der heutige Tag. 590 km galt es zu bewältigen um an unser Ziel in den Blue Mountains die Stadt Leura zu gelangen. 31. Juli 2007 (Bilderseite) Vom Raureif überrascht begann der heutige Tag. Nach dem Frühstück geht unsere Fahrt noch einmal zu den „Three Sisters“ um diesen wunderschönen Ausblick auch am Tag besichtigen zu können. Zwei unserer Trompeter haben sich zum Echoblasen aufgestellt uns spielten zwei Stücke. Das Hochplateau befindet sich auf 1050m. In der Früh lag noch Nebel im Tal, am späten Vormittag, bei richtiger Sonneneinstrahlung schimmern die Eukalyptusbäume bläulich, daher der Name „Blue Mountains“. Auf der 320 km langen Fahrt vertrieben wir uns die Zeit mit singen und Kartenspielen, wobei Gerard K. als stimmgewaltiger Vorsänger immer wieder neuen Schwung in die Gruppe brachte. Am Mt. Ainslie Loocout angekommen, konnten wir bereits einen schönen Überblick über die 330.000 Einwohner zählende Hauptstadt von Australien, Canberra, genießen. Auf der Stadtrundfahrt, die uns auch durch die Botschafts-Viertel führte machten beim Parlament halt und konnten es besichtigen. Dieses neue Parlament wurde 1988 von Queen Elisabeth eröffnet und es umfasst 4.000 Räume, der aufgesetzte Fahnenmast hat eine Höhe von 81m. Wir waren fasziniert von der großzügig angelegten Stadt. Die beiden amerikanischen Architekten Griffin haben 1912 die Stadt praktisch ins Grüne gebaut. Am Abend wurde eine Stunde geprobt, dazu konnten wir Traunmüller Heinz mit Gattin begrüßen. 01. August 2007 (Bilderseite) Der Vormittag ist zur freien Verfügung. Pünktlich um 14:00 Uhr fuhren wir zum Austrian Australien Club Inc. Nach einer kurzen Einspielprobe wurden wir zu einer zünftigen österreichischen Jause eingeladen. Frisch gestärkt spielten wir unser Konzert. Als besonderen Gast begrüßten wir den Gesandten der Österreichischen Botschaft Hr. Mag. Strohmayer (ein waschechter Steirer). Der großzügig ausgestattete Club wird vom ausgewanderten Steirer Richard Reiter geführt und ist mittlerweile ein Treffpunkt aller Canberraner mit deutschsprachigen Wurzeln. Bei diesem Konzert mit typisch österreichischer Musik von Wolfgang Amadeus Mozart über Franz Lehar bis zu Johann Strauss kam bei den ausgewanderten Österreichern doch auch Wehmut und ein bisschen Heimweh auf. Nach dem Konzert, bei klarem Nachthimmel, wurde uns vom Präsidenten des Clubs am südlichen Sternenhimmel das Kreuz des Südens gezeigt. 02. August 2007 (Bilderseite) Abfahrt um 8:30 Uhr mit einer kleinen Verzögerung, weil Julia wieder einmal ihre Schuhe vergessen hatte. Bei der Fahrt von Canberra nach Sydney machten wir auf der Schaffarm „Torbuk“ einen Zwischenstopp. Dort konnten wir unsere Künste beim Peitschenknallen und Bummerang werfen unter Beweis stellen, sowie bei der Kunst des Schafscherens zusehen. Bei einem guten Dinner und anschließendem Kaffee und Kuchen ging frisch gestärkt die Fahrt nach Sydney weiter. Um ca. 17:00 Uhr treffen wir in Sydney ein und waren vom Anblick überwältigt. Auf der Fahrt über die Harbour-Bridge erblickten wir das erste Mal das Opernhaus. Wir waren alle beeindruckt von diesem pompösen Bauwerk. Um 17:30 Uhr trafen wir im Hotel ein. Beim Einchecken im Hotel Ibis gab es Platzprobleme, da das Foyer viel zu klein für unser Gepäck war. 03. August 2007 (Bilderseite) Um 09:00 Uhr Abfahrt bei Regen zum Hafen, wo wir auf einem Rundfahrtsschiff eincheckten. Auf der zwei Stunden dauernden Hafenrundfahrt konnten wir viele schöne (teure Villen) sowie zahlreiche Inseln und Buchten sehen. Beeindruckend auch die Sicht aufs Opernhaus, die Harbour-Bridge und die Skyline von Sydney. Nach zünftigen Mittagessen im Löwenbräu ging's zur Stadtrundfahrt mit dem Bus. Die Rocks (Altstadt) wurde 1960 bis 1970 renoviert, wobei Altes erhalten wurde. 1923 bis 1932 wurde die Harbour-Bridge ohne Schweißnaht aber mit 6 Mio. Nieten und Bolzen errichtet. Beim Halt im "Conservatorium of Music" trafen wir einen ehemaligen Posaunisten der Eisenbahnermusik Wels. Hr. Weißhäupel erzählte uns, dass er von unserer Reise erfahren hat und unser gesamtes Programm in Erfahrung bringen konnte. Schon vor Monaten hat er sich eine Karte zu unserem Konzert in der Oper von Sydney gekauft und hat auch viele seiner Freunde zu einem Besuch des Konzertes animiert. Er erzählte uns, dass er bis 1955 bei unserem Musikverein Posaune spielte und anschließend über die Schweiz nach Australien kam, wo er sesshaft wurde. Nach der Stadtrundfahrt teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil davon besuchte den Sydney Tower, der mit einer Höhe von 260 m einen herrlichen Überblick über Sydney bei Nacht verschaffte. 04. August 2007 (Bilderseite) Der heutige Vormittag stand uns zur freien Verfügung. Eine Gruppe fuhr mit der Monorail im Stadtzentrum die Runde. Anschließend stand ein Bummel durch Chinatown am Programm. Eine andere Gruppe besichtigte den Citytower Um 14:00 Uhr Abfahrt zum Austrian Club. Der Club liegt etwas außerhalb auf einer Anhöhe, die Fahrt dorthin dauerte eine halbe Stunde, wo uns die österreichische Fahne und das Wappen am Clubhaus sowie ein Willkommenstransparent begrüßte. Die Halle ist zum Unterschied von Canberra geheizt. Zur Überraschung treffen wir eine junge Welserin Sarah Lindner die zur Zeit auf Aupair in Sydney ist und die von zu Hause von ihrer Großmutter informiert wurde, die wiederum aus der Zeitung „Wels ganz nah“ diese Information erhielt, dass heute hier ein Konzert der Eisenbahnermusik stattfindet. Der Koch des Clubs, der uns mit Schweinsbraten und Knödel verwöhnte, stammt aus Pasching und ist seit fünf Jahren in Australien. Das Konzert wurde wie die vorherigen ein Riesenerfolg, Begeisterungsstürme rief z.B. das Stück „zum Krapfenwaldl“ mit dem Kuckucksolo von Fabian Homar hervor. Ein weiteres Highlight war natürlich die kleine Partie mit ihren zwei oberösterreichischen Musikstücken. Nach dem Essen spielte eine Gruppe unserer Musiker den Gästen außer Programm auf, was diese zum Tanzen animierte. Die gesellige Stimmung fand durch die Ankunft des Busses, der uns wieder zum Quartier brachte, ein jähes Ende. 05. August 2007 (Bilderseite) Heute ist der große Tag, das Konzert in der Concert Hall von Sydney. Der Vormittag stand zur freien Verfügung. Die Meisten nutzten die Zeit zu einem Besuch in einem Outback Centre. Für uns gab es eine Sondervorführung eines Aboriginals mit dem Didgeridoo (auch Yidaki genannt) der uns auch die Technik des Spielens auf diesem Instrument erklärte. Das wichtigste dabei ist das „cirkular breathing“ (zirkulierendes Atmen), damit ist man in der Lage kontinuierlich zu spielen. Viele von uns kauften nach erfolgreichem Probieren ein solches. 06. August 2007 (Bilderseite) Der Tag der Rückreise beginnt um 08:00 Uhr mit der Fahrt zum Flughafen. Beim Einchecken erfuhren wir dass wir 1017 kg Gepäck mit uns führten. Die Instrumente wurden diesmal als Fracht aufgegeben, was heißt, dass wir uns darum nicht mehr kümmern mussten. Nach 7300 km erreichten wir um 18:38 Uhr unser erstes Etappenziel Taipei. Zwei Busse mit deutsch sprechender Reiseleitung hat uns schon erwartet und ins 5* Hotel gebracht. Eine wirkliche Wohltat die Geräumigkeit dieses Hotels nach der Beengtheit in Sydney. 07. August 2007 (Bilderseite) 06:30 Uhr Aufstehen. Die meisten sind schon munter wegen der Zeitverschiebung und dem über Taipei liegenden Gewitter. Das Frühstücksbuffet im wunderschönen Ambiente des überdachten Innenhofes war überkomplett. Um 09:00 Uhr Abfahrt zur Stadtbesichtigung, es regnete. Als Erstes stand die Besichtigung eines Tempels am Programm, der vor 100 Jahren von einem Erdbeben zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde. Das nächste Ziel war die zu Ehren von Chiang Kai-Chek errichtete National Taiwan Democraci Memorial Hall. Anschließend besichtigten wir den „Taipei 101“ wo auch noch Zeit für ein Mittagessen blieb. Der Tower hat eine Höhe von 508m und die Aussichtsplattform im 89ten Stockwerk erreicht man in einer Zeit von 37sec. Als letzten Programmpunkt vor der Fahrt zum Flughafen besuchten wir das National Palace Museum. Auf der Fahrt zum Flughafen fuhren wir noch beim Grand Hotel vorbei, welches für Besichtigungen offen ist. Um 19:00 Uhr treffen wir am Flughafen ein. Die Zeit während des Eincheckens nutzte Wolfgang B. um seine letzte Polizei Uniformkappe einzutauschen. Um 21:30 Uhr starten wir in Taipei zu unserem Rückflug der uns mit einer Zwischenlandung in Abu Dhabi nach Wien Schwechat bringt. 08. August 2007 (Bilderseite) Landung in Wien Schwechat um 07:00 Uhr. Der Bus von Sabtours wartet schon auf uns mit Speck- und Käseweckerl, die uns nach 3 Wochen Fast Food Verpflegung ausgezeichnet geschmeckt haben. Um ca. 10:30 Uhr trafen wir gesund aber erschöpft beim Musikheim ein. Einige wurden von ihren Angehörigen abgeholt, andere hatten Startprobleme mit ihren Fahrzeugen. Nach herzlicher Verabschiedung endete diese schöne erlebnisreiche dreiwöchige Konzertreise. |
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